Lyrik

Lyrik · 03. August 2019
Stilles Glück Die Morgensonne lacht durchs Fenster unten zieht der Fluss vorbei. Eine Nacht ohne Gespenster keine Sorgen, kein Geschrei. Auf der sanft gekrausten Fläche spiegelt hell das Sonnenlicht - dieser Tag ist mir gegeben, alles andere frag’ ich nicht. © by Elisabeth Schinagl 2019 Alle Rechte vorbehalten
Lyrik · 25. Mai 2019
Die Preisverleihung Ein Wettbewerb, so dacht’ ich mir, das ist genau mein Fall, mein Bier. Da muss ich hin, da muss ich sein! Mir fallen schöne Worte ein, die von der Bühne ich verkünde, das Publikum mich gut verstünde. So setze ich mich also hin, den guten Text nur noch im Sinn. Ich wähl’ die Worte, mühe mich, der Kopf qualmt mir ganz fürchterlich. Ein Text entsteht, er ist famos, ganz tiefgründig und wirklich groß. Den reiche ich ganz stolz jetzt ein - bald werde ich...
Lyrik · 31. Dezember 2018
Zum neuen Jahr Das alte Jahr ist grad vergangen das neue hat kaum angefangen. Dreihundertfünfundsechzig Tage - gar mancher stellt sich leis die Frage, was es wohl alles bringen werde an Freuden und auch an Beschwerde. Mein lieber Freund, ich weiß es nicht. Doch wünsch ich dir mit dem Gedicht Gesundheit, Mut und Zuversicht. Vertreib die Sorgen, nähr sie nicht! © by Elisabeth Schinagl 2019 Alle Rechte vorbehalten
Lyrik · 27. Oktober 2018
Getrieben Zwischen Noch nicht und Nicht mehr treiben ewig wir umher, sind Spielball nur im Fluss der Zeit und Strandgut der Vergänglichkeit. Der Zeitstrom gönnt uns keine Ruh' er trägt uns weiter immerzu und würden wir auch gern verweilen - wir müssen dennoch weiter eilen. © by Elisabeth Schinagl 2018 Alle Rechte vorbehalten
Lyrik · 10. August 2018
Ohne Sorgen, ohne Plagen gar nicht nach dem Morgen fragen einfach nur im Jetzt und Hier endlich ankommen bei mir. Vogelsang und Geißblattduft Libellen tanzen in der Luft, zärtlich sanft, liebkosend mild streichelt meine Haut der Wind. Farbenrausch, wohin ich schau drüber stahlt das Himmelsblau, unterm Himmel hoch und weit treib ich träumend durch die Zeit. © by Elisabeth Schinagl 2018 Alle Rechte vorbehalten
Lyrik · 09. Juni 2018
Der Schwimmfrosch hier macht sich's bequem sein Dasein ist sehr angenehm. Er lässt sich treiben hin und her zufrieden sein fällt ihm nicht schwer. Wie dieser Frosch so möcht ich heut mich treiben lassen durch die Zeit. Ich lebe einfach so dahin und hab nichts Großes grad im Sinn. © by Elisabeth Schinagl 2018 Alle Rechte vorbehalten
Lyrik · 14. Mai 2018
Zwischen allen Stühlen Auf jedem Stuhl sitzt meist schon einer so bleibt für mich oft leider keiner. Und ich, ich armer, dummer Wurm gar manchmal gräme mich darum. Doch wenn ich es dann recht bedenk, ist stuhl-los sein auch ein Geschenk. Ich sitz nicht starr und fest herum, bleib in Bewegung eben drum - Und oft so zwischen allen Stühlen die besten Plätze dann doch liegen. © by Elisabeth Schinagl 2018 Alle Rechte vorbehalten
Lyrik · 15. April 2018
Monstergedicht Das kleine Monster Rübesam, das war nicht wild, es war ganz zahm. Oh Graus! Man wagt es kaum zu sagen - ein Monster, aus der Art geschlagen! Der Rübesam fletscht keine Zähne, er schüttelt keine wilde Mähne. Die and'ren Monster sind verstört, sie grummeln, schimpfen sind empört. Den Rübesam, den stört das nicht, ihm scheint die Sonne ins Gesicht. Und wenn auch alle toben, schrei'n, die Klauen heben obendrein: Er liegt im Gras, genießt das Licht - und alles andere juckt...
Lyrik · 31. März 2018
Osterfreuden Für unser Kind zum Osterfest packt der Hase heut ins Nest viele süße Leckerei'n, die das liebe Kindlein freu'n. Und dann lauf, mein kleiner Schatz, suche an so manchem Platz. Irgendwo in Haus und Garten Gaumenfreuden auf dich warten. Auch für Oma, Opa, Tanten, all die lieben Anverwandten bringt die schöne Osterzeit genussvolle Geselligkeit. © by Elisabeth Schinagl 2018 Alle Rechte vorbehalten
Lyrik · 13. Februar 2018
Vorsätze Wie oft schon hörte ich mich sagen Jetzt geht´s den Pfunden an den Kragen!Die Muskeln schlaff, die Speckschicht kräftig - Ich brauch Bewegung, und zwar heftig! Doch Schweinhund, dies böse Tier Macht einen Narren oft aus mir Und statt zu stöhnen, ächzen, schwitzen, bleib ich nur im Fauteuil still sitzen. Statt Wasser rät er mir zu Wein, Statt Obst soll´s lieber Kuchen sein. Und ich, ich geb ihm wehrlos nach, Mein träges Fleisch ist gar zu schwach. Verzweifelt ruf ich:...

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