Endlich ist es soweit! Mein historischer Roman ist erschienen: Die geheime Akte des Cassiodor.
 
 Darum geht es: Italien um 600 n. Chr. Die Langobarden haben weite Teile des Landes erobert. Das Römische Reich ist endgültig zusammengebrochen. Flavius  Aurelius Cassiodor, einst höchster Beamter unter dem Gotenkönig Theoderich, erzählt die dramatische Geschichte von Machtkämpfen, Kriegen und religiösem Fanatismus. Entschlossen kämpft er allen Widrigkeiten zum Trotz  für die Rettung antiker Wissensschätze und schafft damit die Grundlage für die geistige Wiedergeburt Europas.
 
Der erste Impuls für die Entstehung des Romans war meine Begegnung mit den großartigen Mosaiken Ravennas.  Das war vor gut zwanzig Jahren. Vor allem das Mausoleum der Galla Placidia hat mich damals tief beeindruckt. Ich war völig überwältigt von seiner Schönheit.  Über diese Epoche wollte ich schreiben! Trotzdem fehlte mir der Zugang, die zündende Idee, wie ich den  Stoff, der mir vorschwebte, auch für den Leser anschaulich bewältigen könnte. Die Zeit, in der der Roman spielt, ist nach unserem heutigen Verständnis, also im Rückblick,  ein Wendepunkt der Geschichte. Es ist der Übergang von der Spätantike zum frühen Mittelalter. Solche Umbruchphasen interessieren mich immer besonders.  Wie haben die damals lebenden Personen sie empfunden?  War ihnen bewusst, dass sie in einer Zeit des Umbruchs leben? 
Gleichzeitg sehe ich in dieser Epoche sehr viel Parallelen zu unserer heutigen Zeit: Es ist eine Zeit massiver Umwälzungen, von Migrationsbewegungen, religiösem Fanatismus und politischer Propaganda.
Ebenso wie auch in meinen früheren Büchern verwebe ich auch diesmal historische Personen mit fiktionalen Gestalten. Dabei war die Hauptfigur des Romans, Cassiodor, für mich als Autorin gewissermaßen ein historischer Glücksfall.  Zum einen war ihm  ein außergewöhnlich langes Leben vergönnt, so dass  er die zahlreichen politischen Veränderungen, die schließlich zu einer neuen Realität führten, als Akteur und Augenzeuge "live" miterlebte, zum anderen war er in seiner Funktion als hoher Beamter selbst maßgeblich in die Geschehnisse involviert. Aber nicht nur das: Cassiodor prägte schließlich durch seine Klostergründung Vivarium auch die Geistesgeschichte Europas ganz maßgeblich. Eine Großteil der Werke, die von der Antike auf uns gekommen sind, verdanken wir seiner Überlieferung. 

 

 

Mein Reim-Blog-Projekt wird ein Jahr alt! In regelmäßigen Abständen veröffentliche ich mal ernste, mal heitere Texte. Ich muss sagen, es macht mir unglaublich viel Spaß und ich habe auch schon viel positives Feedback dafür erhalten. Ganz besonders gefreut habe ich mich letztes Jahr über das Lob einer netten jungen Dame aus Österreich, die selbst Seiten zum Thema Sprüche, Gedichte und schöne Texte zu den verschiedensten Anlässen betreibt:

http://www.wuensche-sprueche-gruesse.de

http://www.geburtstag-wuensche.de

 

 

 Seit  Jahren ist mein historischer Krimi Francobaldi inzwischen schon ein Dauerbrenner. Er war als Fortsetzungsroman in einer Zeitschrift und  mein Mann und ich veranstalten dazu jedes Jahr mehrere szenische Lesungen.  Über die  die historischen Hintergründe meines Krimis erfahren Sie mehr in diesem vlog:

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