Lyrik · 15. April 2018
Monstergedicht Das kleine Monster Rübesam, das war nicht wild, es war ganz zahm. Oh Graus! Man wagt es kaum zu sagen - ein Monster, aus der Art geschlagen! Der Rübesam fletscht keine Zähne, er schüttelt keine wilde Mähne. Die and'ren Monster sind verstört, sie grummeln, schimpfen sind empört. Den Rübesam, den stört das nicht, ihm scheint die Sonne ins Gesicht. Und wenn auch alle toben, schrei'n, die Klauen heben obendrein: Er liegt im Gras, genießt das Licht - und alles andere juckt...
Lyrik · 31. März 2018
Osterfreuden Für unser Kind zum Osterfest packt der Hase heut ins Nest viele süße Leckerei'n, die das liebe Kindlein freu'n. Und dann lauf, mein kleiner Schatz, suche an so manchem Platz. Irgendwo in Haus und Garten Gaumenfreuden auf dich warten. Auch für Oma, Opa, Tanten, all die lieben Anverwandten bringt die schöne Osterzeit genussvolle Geselligkeit.
20. März 2018
Frühlingsgedicht Endlich Schluss mit Frost und Eis, Blütenschnee bloß, rosa-weiß. Überall, wohin ich schau Blütenträume gelb und blau. Es grünt und blüht, wohin man schaut, jubelt mancher Griesgram laut. Farbenrausch das Grau vertreibt, Leben macht sich wieder breit. Sonne lächelt freundlich mild Über jeden im Gefild Und ein wundersames Licht Zaubert Lächeln ins Gesicht.
Lyrik · 13. Februar 2018
Vorsätze Wie oft schon hörte ich mich sagen Jetzt geht´s den Pfunden an den Kragen!Die Muskeln schlaff, die Speckschicht kräftig - Ich brauch Bewegung, und zwar heftig! Doch Schweinhund, dies böse Tier Macht einen Narren oft aus mir Und statt zu stöhnen, ächzen, schwitzen, bleib ich nur im Fauteuil still sitzen. Statt Wasser rät er mir zu Wein, Statt Obst soll´s lieber Kuchen sein. Und ich, ich geb ihm wehrlos nach, Mein träges Fleisch ist gar zu schwach. Verzweifelt ruf ich:...
Lyrik · 11. Februar 2018
Liebesgedicht Mein Schatz, was wär' ich ohne dich. Was, wiederum, du ohne mich? Das Schicksal hat es gut gemeint uns beide glücklich einst vereint. Beschützt von unserer Liebe Band geh'n wir gemeinsam Hand in Hand. Mit Lachen und in Heiterkeit genießen wir das Glück zu zweit. Und ist der Himmel grau und kalt - Du bist mein Trost, Ich bin dein Halt.
Lyrik · 20. Januar 2018
Büroleid Seit Jahren sitz ich schon hier dumm vor meinem Schreibtisch lustlos rum. Mein Chef, er schaut an mir vorbei, was ich auch tu, s´ist einerlei. Ich könnt so viel, wenn man mich ließ´ doch keiner sieht´s – was mich verdrießt. Ach, wenn ich doch was ändern könnte, das Schicksal Glück mir einmal gönnte! Die Zeit, sie schleppt sich so dahin… da kommt mir plötzlich in den Sinn: Ich spiel jetzt nicht mehr armer Tropf, ich pack das Schicksal jetzt beim Schopf! So sag ich Chef,...
30. Dezember 2017
Das alte Jahr schleicht sich davon das neue fühlt man kommen schon und mancher stellt sich bang die Frage, was bringen werden künft´ge Tage. So mancher stellt Prognosen auf, wie werden wird der Weltenlauf. Doch was tatsächlich kommt heran, kein Mensch ganz sicher sagen kann. Fortuna dreht ihr Schicksalsrad, hält Überraschungen parat. Du kleiner Wicht nimmst, was du kriegst... Und wenn du auch nicht immer siegst, vertraue auf der Zeiten Lauf und gib die Hoffnung niemals auf!
Kurzgeschichte · 15. Dezember 2017
Jetzt nur noch kurz in die Apotheke, Pflegeprodukte besorgen und ein exklusives Entspannungsbad, dann konnte das Wochenende beginnen. Eigentlich hatte Caren für dieses erste Adventswochenende ein paar Wellnesstage mit ihrer Freundin geplant. Aber jetzt war Sabine kurzfristig etwas dazwischen gekommen und allein hatte sie auch keine Lust, nach Berchtesgaden zu fahren. Also ein gemütliches Wochenende daheim mit Bad, Gesichtsmaske, Kerzenschein und Wohlfühl-CD, morgen einen ausgiebigen...
Lyrik · 01. Dezember 2017
Talkshow Alle hier ganz furchtbar wichtig und dazu noch ganz, ganz tüchtig. Jeder hier ein Star, ganz groß kompetent und ganz famos. Jeder stellt sich selber dar, großkotzig und wunderbar. Jeder führt das große Wort, wischt Probleme einfach fort. Ach, auch ich hätt viel zu sagen - aber mich will keiner fragen!
Lyrik · 11. November 2017
Kopf hoch! Wieder alles schief gegangen, wieder mal bei Null anfangen. Wieder mal den Weg verloren, alles wieder mal verworren. Wie da noch den Mut behalten, wenn die Schicksalskräfte walten? Trotzdem: Kopf hoch, armer Wicht! All das Jammern hilft ja nicht. Denk daran: Unser Planet sich auch morgen weiter dreht. Und allein der Zeiten Lauf frisst so manchen Kummer auf.

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